2026-08-17 Förderverein fragt Landratskandidaten: Wie soll die medizinische Versorgung im Norderland künftig aussehen?

Öffentliche Kandidatendiskussion am Donnerstag – konkrete Antworten zu Notfallversorgung, Rettungsdienst und ambulanter Versorgung erwartet

Drei Jahre nach der Schließung der Grundversorgung am Krankenhaus-Standort Norden sind wichtige Fragen zur medizinischen Versorgung im Norderland weiterhin offen. Wie soll eine verlässliche Notfallversorgung für die Menschen in Norden und Umgebung gewährleistet werden? Welche Rolle soll das Regionale Gesundheitszentrum (RGZ) künftig übernehmen? Reichen die Kapazitäten des Rettungsdienstes und der Krankenhäuser in Aurich und Emden aus, den Wegfall der Notaufnahme in Norden aufzufangen? Und wie kann verhindert werden, dass sich die ambulante fachärztliche Versorgung weiter verschlechtert?

Diese Fragen will der Förderverein der UEK Norden am kommenden Donnerstag, 20. August 2026, von 19:00 bis 21:00 Uhr im Forum der KVHS Norden mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Landrats diskutieren, hart, aber fair. In einer ländlichen Region wie dem Landkreis Aurich hat ein Landrat als Hauptverwaltungsbeamter greifbare, operative Aufgaben, wenn ein Mangel an Praxen und lange Wege die medizinische Daseinsvorsorge gefährden. Da der Landrat Chef der Verwaltung ist, kann er gezielt finanzielle und strukturelle Hebel in Bewegung setzen, um das lokale Angebot zu verbessern. Ist der Landkreis gar Träger oder Gesellschafter eines Krankenhausstandorts, hat der Landrat direkten Einfluss auf die strategische Ausrichtung, Kooperationen und Geschäftspolitik des Krankenhauses.

Für den Förderverein geht es dabei nicht um allgemeine Bekenntnisse zu einer guten Gesundheitsversorgung, sondern um möglichst konkrete Antworten auf Fragen, die den Alltag vieler Menschen im Norderland unmittelbar betreffen. Deshalb werden zu jedem Themenblock einführend Betroffene gehört.

„Die Menschen müssen vor der Landratswahl wissen, welche Vorstellungen die Kandidatinnen und Kandidaten für die medizinische Versorgung unseres Raumes haben“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Axel Schönian. „Uns interessiert deshalb nicht nur, was grundsätzlich wünschenswert wäre. Wir möchten wissen, was die Kandidaten konkret verändern wollen und wofür sie als Landrat Verantwortung übernehmen werden.“

Dabei geht es auch um die Frage, wie die medizinische Versorgung in einem Flächenlandkreis organisiert werden kann, wenn zentrale Krankenhausleistungen an wenigen Standorten konzentriert werden.

Die Diskussion soll den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, die unterschiedlichen Konzepte der Landratskandidatinnen und -kandidaten unmittelbar miteinander zu vergleichen und eigene Fragen einzubringen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Der Förderverein lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Norden und dem Norderland zur Teilnahme ein.

 

2026-06-26: Förderverein der UEK Norden lädt zur Kandidatendiskussion vor der Landratswahl ein


Zukunft der medizinischen Versorgung im Norderland im Fokus

Der Förderverein der UEK Norden lädt die Kandidatinnen und Kandidaten zur Landratswahl im September am 20. August 2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr ins Forum der KVHS in Norden zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Die Teilnahme zugesagt haben Helmut Emkes (FDP), Detlev Krüger (Freie Wähler), Dr. Edith Ulferts (CDU) und Olaf Wiltfang (SPD).

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie die medizinische Versorgung – sowohl stationär als auch ambulant – im Norderland gesichert und verbessert werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger der Region dürften ein großes Interesse daran haben, zu erfahren, welche konkreten Zielvorstellungen, Prioritäten und Lösungsansätze die künftigen Landratskandidatinnen und -kandidaten in dieser wichtigen Frage verfolgen.

„Es geht uns ausdrücklich nicht um die Aufarbeitung vergangener Entscheidungsprozesse, sondern um den Blick nach vorn“, betont der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Axel Schönian. Ziel der Veranstaltung sei ein konstruktiver, politischer Dialog, der Transparenz schafft, Erwartungen klärt und unterschiedliche Ansätze offen zur Diskussion und letztlich im Norderland bei der Wahl am 13. 9. 26 zur Abstimmung stellt.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Veranstaltungsdetails: Termin:
20. August 2026, 19:00–21:00 Uhr,
Ort: Forum der KVHS, Norden
Veranstalter: Förderverein der UEK Norden am Standort Norden e.V.

2025-12-15 Pressemitteilung des Fördervereins der UEK am Standort Norden e.V. zur Bewilligung von Landesmitteln für den Erhalt von RGZ und Notfallambulanz Norden im Jahr 2026

Förderverein begrüßt Zusage von Landesmitteln zum Erhalt des RGZ-Norden für das Jahr 2026.

Konkreter Inhalt der Förderung jedoch weitgehend unklar.

Im Ostfriesischen Kurier vom Mi, 10.12.25 und in den online-Ausgaben einiger ostfriesischer Tageszeitungen vom Fr, 05.12.25 wurde von einer Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Matthias Arends (SPD) und Wiard Siebels (SPD) berichtet. Darin veröffentlichen sie, dass der Betrieb des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) in Norden für das Jahr 2026 gesichert sei, weil das Niedersächsische Gesundheitsministerium jetzt eine Förderung für 2026 beschlossen habe. Die seit Monaten angekündigte schriftliche Zusage wird jedoch immer noch nicht vorgelegt.

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Zu den Pressemitteilungen zum Stand des Norder RGZ: Demo jetzt erst recht!

In der vergangenen Woche stellten Dr. A. Dinse-Lambracht, Chefarzt und Leiter Zentrale Notaufnahmen der Kliniken Aurich/Emden/Norden und V. Bernhardt-Wilts, die Leiterin des RGZ Norden, der Öffentlichkeit Informationen zum aktuellen Stand rund um das RGZ vor. Dazu nehmen wir wie folgt Stellung:

Warum wir auf die Straße gehen müssen!

Wenige Tage vor der Demonstration für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Norden lassen Kreis und Trägergesellschaft die Verantwortlichen des Norder RGZ über die Presse verkünden:
„Das RGZ funktioniert, entwickelt sich positiv, ist stabil.“
Diese Botschaft soll offenbar beruhigen: Kein Grund zur Sorge – und schon gar nicht zum Protest!
Wir sagen: Doch! Und zwar dringender denn je.
Denn was die Verantwortlichen als Erfolgsmeldung verkaufen, bestätigt in Wahrheit genau das Gegenteil: Unsere Sorgen sind berechtigt!

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Für den Erhalt  des RGZ und der Notfallversorgung in Norden – Aufruf zur Demo!

15.10.2026: Aufruf zur Demonstration für den Erhalt  des Regionalen Gesundheitszentrums und der Notfallversorgung in Norden

Das Regionale Gesundheitszentrum mit seiner bestehenden Notfallambulanz am Standort Norden steht ab dem 1. Januar 2026 vor einer finanziellen Unsicherheit, die die gesamte medizinische Versorgung der Region in Gefahr bringen könnte. Trotz Berichterstattung, die suggeriert, die Finanzierung sei bereits gesichert, bleibt die Förderzusage des Landes unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit – ein Umstand, der in der öffentlichen Diskussion bislang jedoch weitgehend unerwähnt bleibt.

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Bürgern droht massive Versorgungslücke ab 2026

Zur Information an dieser Stelle  eine aktuelle Pressemitteilung des Fördervereins. Was würden die Bürger rund um Norden bei der nach wie vor drohenden Schließung des Regionalen Gesundheitszentrums per 1.1.2026 verlieren? Welche Angebote sind rund um das RGZ derzeit noch verfügbar?

Alle, die sich für die Sicherung und die Erhaltung dieser Strukturen in Norden stark machen wollen, sollten dies durch ihre Beteiligung an der  Demonstration am 25.10.  unterstreichen !

1.10.2025: RGZ Norden: Bürgern droht massive Versorgungslücke ab 2026

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Kahlschlag für die Notfallversorgung?  Förderverein ruft zum Protest auf

Förderverein der UEK am Standort Norden kritisiert aufs Schärfste die im Emder Rat geplante „Konkretisierung“ des Bürgerentscheids 2019 zum Krankenhauses in Emden.

Mit den jetzt geplanten Ratsbeschlüssen würde festgelegt, daß ab 2029 ausschließlich am (Zentralklinik-)Standort in Uthwerdum noch eine stationäre Notfallversorgungseinheit betrieben wird. Dadurch würde die im damaligen Bürgerentscheid ausdrücklich zugesagte Erhaltung einer „Rund um die Uhr Notfallversorgung“ am Standort Emden ins Gegenteil verkehrt. Eine „7*24 Notfallversorgung vor Ort“ war auch für die bisherigen Klinikstandorte Norden und Aurich nach Start der Zentralklinik stets versprochen worden.

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RGZ-Weiterbetrieb ab 2026 in Frage gestellt: Anfrage an den Landkreis zur Sicherstellung

Wie den (spärlichen) Informationen des Landkreises und den öffentlichen Aussagen der Trägergesellschaft zum Thema „Zukunft des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ)  in Norden“  in den letzten Wochen zu entnehmen ist, ist der weitere Betrieb des RGZ ab dem 1.1.2026 derzeit ungesichert.

Hintergrund : Landkreis und Klinikträgergesellschaft sehen einen Weiterbetrieb nach dem 31.12.2025 an zusätzliche Zuschüsse gebunden. Die erzielten Erlöse des RGZ seien nicht kostendeckend. Trotz der vom Träger betonten und bestätigten sehr guten Annahme der verbliebenen medizinischen Angebote durch Norder Patienten und die kooperierenden niedergelassenen Ärzte schließt der Landkreis eine Fortsetzung des Angebots  ohne zukünftige Zuschüsse als „nicht wirtschaftlich“ aus. 

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