2026-09-07: Landratskandidaten setzen unterschiedliche Schwerpunkte bei der Gesundheitsversorgung im Norderland

Förderverein wertet „Norder Gesundheitsversprechen 2026“ aus – konkrete Zusagen für die ersten sechs Monate

Norden. Drei der vier Kandidaten für das Amt des Landrats haben dem Förderverein der UEK Norden schriftlich dargelegt, welche Verbesserungen der medizinischen Versorgung sie innerhalb der ersten sechs Monate ihrer Amtszeit erreichen wollen. Die Antworten von Dr. Edith Ulferts, Detlev Krüger und Helmut Emkes zeigen weitgehende Übereinstimmungen bei den Zielen, aber deutliche Unterschiede bei Prioritäten, Konkretisierung und vorgesehenen Maßnahmen. Olaf Wiltfang teilte mit, dass er den Fragenkatalog wegen seines Wahlkampfterminkalenders nicht innerhalb der gesetzten Frist beantworten könne.

Der Förderverein hatte nach seiner öffentlichen Diskussion mit den Landratskandidaten am 20. August fünf Erwartungen formuliert: ein verbindliches Versorgungskonzept für Norden und das Norderland, Transparenz und Weiterentwicklung beim Rettungsdienst, ein Zukunftskonzept für das Regionale Gesundheitszentrum (RGZ), bessere Patientensteuerung und Erreichbarkeit sowie konkrete Maßnahmen gegen den Ärzte- und Fachkräftemangel. Die Kandidaten sollten binnen einer Woche nicht nur erklären, ob sie diese Ziele unterstützen, sondern angeben, was innerhalb der ersten sechs Monate konkret erreicht werden soll.

„Uns ging es bewusst nicht um allgemeine Wahlversprechen. Die Menschen im Norderland brauchen möglichst schnell Verbesserungen. Deshalb wollten wir wissen, woran sich die neue Landrätin oder der neue Landrat bereits nach 100 Tagen und nach sechs Monaten messen lassen will“, erklärt Dr. Axel Schönian, Vorsitzender des Fördervereins der UEK Norden.

 

Rettungsdienst: Krüger und Emkes kündigen Bestandsaufnahme an

Besonders deutlich werden Unterschiede beim Rettungsdienst. Detlev Krüger kündigt eine transparente Bestandsaufnahme seit 2022 zu Rettungsmitteln, Standorten, Personal, Notarztversorgung und Hilfsfristen an. Daraus sollen innerhalb von sechs Monaten konkrete Maßnahmen und ein Zeitplan abgeleitet werden.

Helmut Emkes will die Einsatz- und Hilfsfristdaten vor und nach der Schließung der somatischen Grundversorgung in Norden aufbereiten und nach sechs Monaten einen öffentlich zugänglichen Rettungsdienst-Transparenzbericht vorlegen. Auf dieser Grundlage will er mit den Krankenkassen über erforderliche zusätzliche Fahrzeuge oder Wachen verhandeln.

Dr. Edith Ulferts unterstützt die Zielrichtung einer Verbesserung der Versorgung, beantwortet die vom Förderverein erbetenen konkreten Fragen zur Entwicklung des Rettungsdienstes seit 2022 in ihrer Stellungnahme jedoch nicht.

 

Unterschiedliche Vorstellungen für den Gesundheitsstandort Norden

Beim RGZ und der Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes setzen die Kandidaten unterschiedliche Akzente. Ulferts will das RGZ erhalten und stärken und den Standort in Richtung eines Gesundheitscampus weiterentwickeln.

Krüger will unter anderem Öffnungszeiten, Leistungsangebot, fehlende fachärztliche Kapazitäten, OP-Möglichkeiten und die Zusammenarbeit zwischen RGZ, MVZ, Notfallversorgung und niedergelassenen Ärzten in ein Gesamtkonzept einbeziehen. Nach sechs Monaten soll eine konkrete Perspektive für den Standort vorliegen.

Emkes kündigt Prüfgespräche mit Betreibergesellschaft und Kassenärztlicher Vereinigung an. Nach sechs Monaten strebt er ein betriebswirtschaftlich durchgerechnetes Masterkonzept „Gesundheitsstandort Norden“ an. Es soll unter anderem einen Zeitplan für die Öffnung vorhandener OP-Kapazitäten für ambulante Operationen, die Prüfung freier Bettenkapazitäten und die Einbindung der Bereitschaftspraxis umfassen.

 

Drei unterschiedliche Prioritäten für die ersten 100 Tage

Besonders anschaulich werden die Unterschiede bei der Frage, welche eine zusätzliche Maßnahme die Kandidaten innerhalb ihrer ersten 100 Tage vorrangig angehen würden.

Ulferts nennt eine verlässliche Notfallversorgung auch am Wochenende. Krüger will die Verantwortlichen zusammenbringen und einen verbindlichen Strategie- und Maßnahmenprozess mit Prioritäten, Zuständigkeiten und Terminen beginnen. Emkes entscheidet sich für den Aufbau eines bedarfsorientierten Patienten-Shuttle- und Rücktransportsystems, damit insbesondere nachts aus Aurich oder Emden entlassene Patienten ohne eigenes Fahrzeug nach Hause kommen können.

„Gerade diese unterschiedlichen Prioritäten sind für die Bürgerinnen und Bürger aufschlussreich. Wir wollen sie nicht bewerten, sondern transparent machen. Entscheidend wird nach der Wahl sein, was tatsächlich umgesetzt wird“, so Schönian.

 

Förderverein will nach 100 Tagen und sechs Monaten Bilanz ziehen

Der Förderverein wird die eingegangenen Stellungnahmen vollständig und unverändert veröffentlichen. Dazu gehört auch die Mitteilung von Olaf Wiltfang, warum er den Fragenkatalog nicht innerhalb der Frist beantwortet hat. Damit verbindet der Förderverein ausdrücklich keine Wahlempfehlung.

Nach der Wahl soll das „Norder Gesundheitsversprechen“ erneut aufgerufen werden. Nach 100 Tagen und nach sechs Monaten will der Förderverein gegenüberstellen, welche angekündigten Maßnahmen begonnen und welche Ergebnisse tatsächlich erreicht worden sind.

„Mit der Wahl darf die Diskussion über die Gesundheitsversorgung nicht enden. Unser Gesundheitsversprechen soll dafür sorgen, dass aus Ankündigungen überprüfbare Politik wird“, erklärt Schönian.

 

Matrix-der-schriftlichenAntworten-Norder-Gesundheitsversprechen-2026-.pdf

Norder-Gesundheitversprechen-2026_Helmut-Emkes.pdf

NorderGesundheitsversprechen2026Edith-Ulferts.pdf

Norder-Gesundheitsversprechen-Olaf-Wiltfang.pdf

NorderGesundheitsversprechen2026-Detlev-Krueger.pdf

2026-08-23 Förderverein nach Landratskandidaten-Diskussion:

Norderland braucht verbindliches Versorgungskonzept bis zur Zentralklinik.
Bürgerfragen zeigen große Sorge um Notfallversorgung – Kandidaten setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Norden, 22. August 2026. Der Förderverein der UEK Norden fordert nach seiner Diskussion mit den Landratskandidaten ein verbindliches medizinisches Versorgungskonzept für Norden und das Norderland bis zur Inbetriebnahme der Zentralklinik. Die Auswertung der zahlreichen schriftlichen Publikumsfragen zeige vor allem große Unsicherheit über die Notfallversorgung, den Rettungsdienst, die Zukunft des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) und die ambulante fachärztliche Versorgung.

„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten keine Wunder. Sie erwarten aber, dass für die Jahre bis zur Zentralklinik klar gesagt wird, welche Versorgung in Norden gewährleistet wird, wer dafür verantwortlich ist und bis wann Verbesserungen umgesetzt werden“, erklärt Dr. Axel Schönian, Vorsitzender des Fördervereins der UEK Norden.

An der öffentlichen Diskussion vor rund 100 Teilnehmenden am 20. August im Forum der Kvhs Norden nahmen Dr. Edith Ulferts (CDU), Olaf Wiltfang (SPD) und Detlev Krüger (Freie Wähler) teil. FDP-Kandidat Helmut Emkes fehlte krankheitsbedingt. Die große Zahl schriftlicher Fragen konnte während der Veranstaltung nicht vollständig behandelt werden. Der Förderverein hat deshalb auch die nicht aufgerufenen Fragen ausgewertet.

Fünf konkrete Aufgaben

Aus der Diskussion und den Publikumsfragen leitet der Förderverein fünf vorrangige Aufgaben für das erste Jahr der kommenden Wahlperiode ab:

  1. ein verbindliches Versorgungskonzept für Norden und das Norderland bis zur Inbetriebnahme der Zentralklinik – einschließlich der Versorgung nachts und an Wochenenden;
  2. Transparenz über den Ausbau des Rettungsdienstes seit 2022 mit Angaben zu Rettungsmitteln, Standorten, Personal, Hilfsfristen und Ergebnissen externer Prüfungen;
  3. ein Zukunftskonzept für das Regionale Gesundheitszentrum Norden (RGZ) mit definiertem Leistungsangebot, bedarfsgerechten Öffnungszeiten und verbindlicher Verzahnung mit der Notfallsambulanz, dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), Palliativstation, Radiologie, Psychiatrie,  Rettungsdienst, Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung Niedersachsen (KVN) und niedergelassenen Ärzten;
  4. eine funktionierende Patientensteuerung und Mobilitätslösung, insbesondere für Menschen ohne eigenes Fahrzeug und für nächtliche Entlassungen aus den Krankenhäusern in Aurich und Emden;
  5. eine pro-aktive Strategie für die ambulante ärztliche und fachärztliche Versorgung, die verlorene Kapazitäten ersetzt beziehungsweise zurückgewinnt und neue Gesundheitsberufe einbezieht.

Bürger fragen nach konkreten Lösungen

Die schriftlichen Fragen zeigen nach Auffassung des Fördervereins, dass die Menschen weniger abstrakte gesundheitspolitische Konzepte als Antworten auf sehr konkrete Probleme erwarten: Was geschieht bei einer schweren Erkrankung nachts? Kommt rechtzeitig ein Rettungswagen? Wohin wird ein Patient gebracht? Wie kommt er nach einer nächtlichen Entlassung aus Aurich oder Emden wieder nach Hause? Wie wird die zum Teil unzureichende fachärztliche Versorgung in Norden verbessert? Und welche Leistungen und Öffnungszeiten soll das RGZ künftig anbieten?

„Entscheidend ist nicht, wie viele einzelne Einrichtungen es gibt, sondern ob die Versorgungskette für die Menschen tatsächlich funktioniert“, so Schönian. Dazu gehörten die richtige Anlaufstelle, deren Erreichbarkeit, eine qualifizierte Behandlung, gegebenenfalls der Weitertransport und schließlich auch die ambulante Weiterbehandlung.

Kandidaten setzen unterschiedliche Schwerpunkte

Dr. Edith Ulferts setzte insbesondere auf eine Verbesserung der Abläufe und der Patientensteuerung. Sie will die Zusammenarbeit zwischen Leitstelle, Rettungsdienst und anderen Akteuren überprüfen, Telemedizin stärker nutzen und Möglichkeiten für bessere beziehungsweise veränderte Öffnungszeiten des RGZ suchen. Auch die Verlagerung chirurgisch-orthopädischer Kapazitäten von Norden nach Aurich will sie überprüfen.

Olaf Wiltfang verwies stärker auf die Grenzen durch den Ärztemangel. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten des RGZ wollte er deshalb nicht versprechen. Sein kurzfristiger Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem Ausbau des Rettungsdienstes. Außerdem brachte er die Möglichkeit eines Gesundheitskiosks beziehungsweise entsprechender Fördermöglichkeiten ins Gespräch.

Detlev Krüger setzte vor allem auf neue Organisationsstrukturen. Er schlug unter anderem einen Gesundheitsrat und einen Gesundheitslotsen, eine stärkere Nutzung der Telemedizin sowie die Übertragung zusätzlicher Aufgaben auf entsprechend qualifizierte nichtärztliche Gesundheitsberufe vor.

Rettungsdienst: Zahlen müssen auf den Tisch

Besonders intensiv wurde darüber diskutiert, ob der Rettungsdienst nach der Schließung der stationären somatischen Versorgung in Norden ausreichend verstärkt worden ist. Auf dem Podium wurde von Olaf Wiltfang auf zusätzliche Rettungsmittel und Personal sowie auf Verzögerungen bei der Beschaffung von Fahrzeugen hingewiesen.

Für den Förderverein blieb jedoch offen, welche zusätzlichen Kapazitäten gegenüber der Situation vor der Krankenhausschließung tatsächlich zur Verfügung stehen und ob diese dem veränderten Bedarf entsprechen.

„Hier brauchen wir keine allgemeinen Aussagen, sondern nachvollziehbare Zahlen“, fordert Schönian. Der Landkreis solle transparent darstellen, wie sich seit 2022 Rettungsmittel, Standorte, Personal und Hilfsfristen entwickelt haben und zu welchen Ergebnissen externe Prüfungen beziehungsweise Audits gekommen sind.

Offene Fragen werden weiterverfolgt

Der Förderverein bewertet positiv, dass sich die Kandidaten der ausführlichen Diskussion gestellt und unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt haben. Ein geschlossenes Konzept für die medizinische Versorgung des Norderlandes bis zur Inbetriebnahme der Zentralklinik sei daraus jedoch noch nicht entstanden.

Die zahlreichen Publikumsfragen, die aus Zeitgründen nicht mehr alle behandelt werden konnten, sollen deshalb nicht in der Ablage verschwinden. Der Förderverein will sie als Arbeitsauftrag verstehen und die angesprochenen Themen auch nach der Landratswahl weiterverfolgen.

„Die Landratswahl darf für die medizinische Versorgung kein Schlusspunkt sein“, erklärt Schönian. „Wir werden die Aussagen der Kandidaten und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger dokumentieren und mit der neuen Landrätin oder dem neuen Landrat zeitnah über die konkrete Umsetzung sprechen.“

 

2026-08-17 Förderverein fragt Landratskandidaten: Wie soll die medizinische Versorgung im Norderland künftig aussehen?

Öffentliche Kandidatendiskussion am Donnerstag – konkrete Antworten zu Notfallversorgung, Rettungsdienst und ambulanter Versorgung erwartet

Drei Jahre nach der Schließung der Grundversorgung am Krankenhaus-Standort Norden sind wichtige Fragen zur medizinischen Versorgung im Norderland weiterhin offen. Wie soll eine verlässliche Notfallversorgung für die Menschen in Norden und Umgebung gewährleistet werden? Welche Rolle soll das Regionale Gesundheitszentrum (RGZ) künftig übernehmen? Reichen die Kapazitäten des Rettungsdienstes und der Krankenhäuser in Aurich und Emden aus, den Wegfall der Notaufnahme in Norden aufzufangen? Und wie kann verhindert werden, dass sich die ambulante fachärztliche Versorgung weiter verschlechtert?

Diese Fragen will der Förderverein der UEK Norden am kommenden Donnerstag, 20. August 2026, von 19:00 bis 21:00 Uhr im Forum der KVHS Norden mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Landrats diskutieren, hart, aber fair. In einer ländlichen Region wie dem Landkreis Aurich hat ein Landrat als Hauptverwaltungsbeamter greifbare, operative Aufgaben, wenn ein Mangel an Praxen und lange Wege die medizinische Daseinsvorsorge gefährden. Da der Landrat Chef der Verwaltung ist, kann er gezielt finanzielle und strukturelle Hebel in Bewegung setzen, um das lokale Angebot zu verbessern. Ist der Landkreis gar Träger oder Gesellschafter eines Krankenhausstandorts, hat der Landrat direkten Einfluss auf die strategische Ausrichtung, Kooperationen und Geschäftspolitik des Krankenhauses.

Für den Förderverein geht es dabei nicht um allgemeine Bekenntnisse zu einer guten Gesundheitsversorgung, sondern um möglichst konkrete Antworten auf Fragen, die den Alltag vieler Menschen im Norderland unmittelbar betreffen. Deshalb werden zu jedem Themenblock einführend Betroffene gehört.

„Die Menschen müssen vor der Landratswahl wissen, welche Vorstellungen die Kandidatinnen und Kandidaten für die medizinische Versorgung unseres Raumes haben“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Axel Schönian. „Uns interessiert deshalb nicht nur, was grundsätzlich wünschenswert wäre. Wir möchten wissen, was die Kandidaten konkret verändern wollen und wofür sie als Landrat Verantwortung übernehmen werden.“

Dabei geht es auch um die Frage, wie die medizinische Versorgung in einem Flächenlandkreis organisiert werden kann, wenn zentrale Krankenhausleistungen an wenigen Standorten konzentriert werden.

Die Diskussion soll den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, die unterschiedlichen Konzepte der Landratskandidatinnen und -kandidaten unmittelbar miteinander zu vergleichen und eigene Fragen einzubringen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Der Förderverein lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Norden und dem Norderland zur Teilnahme ein.

 

2026-06-26: Förderverein der UEK Norden lädt zur Kandidatendiskussion vor der Landratswahl ein


Zukunft der medizinischen Versorgung im Norderland im Fokus

Der Förderverein der UEK Norden lädt die Kandidatinnen und Kandidaten zur Landratswahl im September am 20. August 2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr ins Forum der KVHS in Norden zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Die Teilnahme zugesagt haben Helmut Emkes (FDP), Detlev Krüger (Freie Wähler), Dr. Edith Ulferts (CDU) und Olaf Wiltfang (SPD).

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie die medizinische Versorgung – sowohl stationär als auch ambulant – im Norderland gesichert und verbessert werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger der Region dürften ein großes Interesse daran haben, zu erfahren, welche konkreten Zielvorstellungen, Prioritäten und Lösungsansätze die künftigen Landratskandidatinnen und -kandidaten in dieser wichtigen Frage verfolgen.

„Es geht uns ausdrücklich nicht um die Aufarbeitung vergangener Entscheidungsprozesse, sondern um den Blick nach vorn“, betont der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Axel Schönian. Ziel der Veranstaltung sei ein konstruktiver, politischer Dialog, der Transparenz schafft, Erwartungen klärt und unterschiedliche Ansätze offen zur Diskussion und letztlich im Norderland bei der Wahl am 13. 9. 26 zur Abstimmung stellt.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Veranstaltungsdetails: Termin:
20. August 2026, 19:00–21:00 Uhr,
Ort: Forum der KVHS, Norden
Veranstalter: Förderverein der UEK Norden am Standort Norden e.V.

2025-12-15 Pressemitteilung des Fördervereins der UEK am Standort Norden e.V. zur Bewilligung von Landesmitteln für den Erhalt von RGZ und Notfallambulanz Norden im Jahr 2026

Förderverein begrüßt Zusage von Landesmitteln zum Erhalt des RGZ-Norden für das Jahr 2026.

Konkreter Inhalt der Förderung jedoch weitgehend unklar.

Im Ostfriesischen Kurier vom Mi, 10.12.25 und in den online-Ausgaben einiger ostfriesischer Tageszeitungen vom Fr, 05.12.25 wurde von einer Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Matthias Arends (SPD) und Wiard Siebels (SPD) berichtet. Darin veröffentlichen sie, dass der Betrieb des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) in Norden für das Jahr 2026 gesichert sei, weil das Niedersächsische Gesundheitsministerium jetzt eine Förderung für 2026 beschlossen habe. Die seit Monaten angekündigte schriftliche Zusage wird jedoch immer noch nicht vorgelegt.

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Zu den Pressemitteilungen zum Stand des Norder RGZ: Demo jetzt erst recht!

In der vergangenen Woche stellten Dr. A. Dinse-Lambracht, Chefarzt und Leiter Zentrale Notaufnahmen der Kliniken Aurich/Emden/Norden und V. Bernhardt-Wilts, die Leiterin des RGZ Norden, der Öffentlichkeit Informationen zum aktuellen Stand rund um das RGZ vor. Dazu nehmen wir wie folgt Stellung:

Warum wir auf die Straße gehen müssen!

Wenige Tage vor der Demonstration für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Norden lassen Kreis und Trägergesellschaft die Verantwortlichen des Norder RGZ über die Presse verkünden:
„Das RGZ funktioniert, entwickelt sich positiv, ist stabil.“
Diese Botschaft soll offenbar beruhigen: Kein Grund zur Sorge – und schon gar nicht zum Protest!
Wir sagen: Doch! Und zwar dringender denn je.
Denn was die Verantwortlichen als Erfolgsmeldung verkaufen, bestätigt in Wahrheit genau das Gegenteil: Unsere Sorgen sind berechtigt!

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Für den Erhalt  des RGZ und der Notfallversorgung in Norden – Aufruf zur Demo!

15.10.2026: Aufruf zur Demonstration für den Erhalt  des Regionalen Gesundheitszentrums und der Notfallversorgung in Norden

Das Regionale Gesundheitszentrum mit seiner bestehenden Notfallambulanz am Standort Norden steht ab dem 1. Januar 2026 vor einer finanziellen Unsicherheit, die die gesamte medizinische Versorgung der Region in Gefahr bringen könnte. Trotz Berichterstattung, die suggeriert, die Finanzierung sei bereits gesichert, bleibt die Förderzusage des Landes unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit – ein Umstand, der in der öffentlichen Diskussion bislang jedoch weitgehend unerwähnt bleibt.

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Bürgern droht massive Versorgungslücke ab 2026

Zur Information an dieser Stelle  eine aktuelle Pressemitteilung des Fördervereins. Was würden die Bürger rund um Norden bei der nach wie vor drohenden Schließung des Regionalen Gesundheitszentrums per 1.1.2026 verlieren? Welche Angebote sind rund um das RGZ derzeit noch verfügbar?

Alle, die sich für die Sicherung und die Erhaltung dieser Strukturen in Norden stark machen wollen, sollten dies durch ihre Beteiligung an der  Demonstration am 25.10.  unterstreichen !

1.10.2025: RGZ Norden: Bürgern droht massive Versorgungslücke ab 2026

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