Förderverein fragt nach : Wie soll Notfallversorgung zukünftig organisiert werden ?

In den vergangenen 14 Monaten sind jedoch weder von Seiten der kommunalen Träger noch von den Klinikverantwortlichen weitere öffentliche Planungen oder Maßnahmen eingeleitet worden, um die Notfallversorgung anzupassen und sicherzustellen. Daß bedingt durch die Corona-Pandemie seit März 2020 geänderte Prioritäten gesetzt wurden, ist bekannt und bewußt. Nichtsdestoweniger hält der Förderverein es aber nach wie vor für dringend geboten, zur Sicherstellung einer integrierten Notfallversorgung praktikable Lösungen auf den Weg zu bringen. Vor diesem Hintergrund hat Dr. Axel Schoenian den Mitgliedern des Krankenhaus- und Heimausschusses, der am 30.06. in Hage tagte, die folgenden Fragen mitgegeben – mit der Bitte um eine Beantwortung im Rahmen des nächsten Ausschußtermins.

Moin,

mein Name ist Axel Schönian, ich bin Hausarzt hier in Hage.

Ich habe 4 Fragen zur Notfallversorgung zu Zeiten der Zentralklinik in Georgsheil, also wenn die Krankenhäuser in Norden, Aurich und Emden nicht mehr existieren.

Die Fragen richten sich ausschließlich an die Abgeordneten der SPD- und der CDU-Fraktion, weil diese beiden Parteien im Kreistag die politisch Hauptverantwortlichen für die geplante  Zentralklinik sind.

1.Frage – um auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt zu kommen: Wie funktioniert die Notfallversorgung jetzt überhaupt?

2.Frage: Wie ist Ihr Konzept für eine Notfallversorgung, wenn in Georgsheil eine Zentralklinik steht und die Krankenhäuser in Norden, Aurich und Emden nicht mehr existieren? 

3.Frage: Welches Personal soll die Notfallversorgung übernehmen? 

4.Frage: Wer finanziert das – insbesondere das Personal?