Zentralisierung? Lehren aus Schaumburg ..

Personalnot am Klinikum Schaumburg?

Ein lesenswerter Zeitungsbericht aus den „Schaumburger Nachrichten“ zur aktuellen Personalsituation (Stand Februar 2018) in der dort  frisch in Betrieb genommenen Zentralklinik in Obernkirchen. Dieses Haus mit 437 Betten  – zuständig für die medizinische Grundversorgung im Landkreis Schaumburg –  wird bekanntlich vom privaten Betreiber Agaplesion geführt, einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft, deren Gesellschafter verschiedene Unternehmen vorwiegend aus der Diakonie sind und die sich als  „Einrichtung der evangelischen Kirche“  versteht. Sie betreibt in ganz Deutschland Krankenhäuser und Einrichtungen der Altenpflege.

Weiterlesen

„Regionalklinik“ – Was soll das?

Eine Stellungnahme von Mitgliedern des Fördervereins zu den vorgestellten Plänen für eine Regionalklinik

Seit dem Bürgerentscheid im Juni 2017 sollte der Plan zum Neubau einer Zentralklinik in Georgsheil eigentlich vom Tisch sein. Von der Geschäftsführung wurde ein Konzept im Sinne einer Verbundlösung für alle drei ostfriesischen Kliniken, Emden Aurich Norden, erwartet.

Nach zehn monatiger Planung verkündet die hoch bezahlte Geschäftsführung das überraschende  Ergebnis ihrer intensiven Arbeit: im Wesentlichen bleibt alles beim Alten, die UEK in Aurich und Norden wird dicht gemacht, das Krankenhaus Emden soll verkleinert werden.

Weiterlesen

Ärzteverein Norder Land zur Zukunft der stationären Versorgung – Brief an Weber

Den nachfolgend dokumentierten offenen Brief hat der Ärzteverein Norder Land  in der vergangenen Woche an Landrat Harm-Uwe Weber  gerichtet. Der Förderverein dankt dem Ärzteverein Norder Land für diese sehr klare und deutliche Darstellung der Abhängigkeiten und Voraussetzungen einer funktionierenden stationären Grundversorgung in unserer Region und schließt sich den Forderungen an den Landrat an.

Weiterlesen

Protest gegen die nichtöffentliche Informationsveranstaltung zur Zukunft der Kliniken

Zu einer spontan anberaumten Protestkundgebung  trafen sich am Freitag  rund 60 Bürger – vorwiegend aus dem Norder Bereich – an der KVHS in Aurich. Dort sollte – in nichtöffentlicher Sitzung – dem Kreistag des Landkreises Aurich und dem Emder Rat das „Zukunftskonzept“ der Trägergesellschaft für die drei Kliniken in Aurich, Norden und Emden vorgestellt werden. Mitglieder des Fördervereins  hatten den Protest  vorbereitet, vor Ort wurde die Aktion vom Aktionsbündnis zum Erhalt der wohnortnahen Krankenhäuser unterstützt.

„Nichtöffentliche Vorstellung der Krankenhauspläne? So geht es nicht!“

– unter diesem Motto richtete sich der Protest gegen die Schließungspläne für das Norder Krankenhaus („Norden nicht ohne mein Krankenhaus“ – „Zukunft in Norden : 7×24 in die Röhre gucken?“)  und gegen  die immer unverhohlener propagierte  Fortsetzung der Zentralisierungspläne. Mit der Parole  „Spiel auf Zeit – wir sind es leid“  wurde das Vorgehen von Politik und Trägergesellschaft  seit dem Bürgerentscheid  vor fast einem Jahr angegriffen, die statt der Schaffung einer  wirklichen  Verbundlösung in Aurich, Norden und Emden hinter den Kulissen unbeirrt  weiter auf Zentralklinikkurs fahren.

Weiterlesen

Nichtöffentliche Vorstellung der Krankenhauspläne? So geht es nicht!

Am Freitag, den 13. April sollen der Auricher Kreistag und der Emder Rat in nicht-öffentlicher Sitzung über die Pläne der Trägergesellschaft zur Zukunft der drei Krankenhäuser in Aurich, Norden und Emden informiert werden. Diese Veranstaltung stellt einen unglaublichen Affront  gegen die Bürger und gegen ihre  gewählten Vertreter dar: 

  • Den für die Gesundheitspolitik in der Region zuständigen Gremien soll ganze 10 Monate nach dem Aus für die Zentralklinik erstmals ein  Konzept für die zukünftige Ausrichtung der  Kliniken vorgestellt werden – im Rahmen einer Informationsveranstaltung!

Weiterlesen

Norder FDP: mit Falschmeldungen gegen das Norder Krankenhaus?

Förderverein der UEK Norden weist sachlich falsche Kritik der FDP zurück

Die FDP Norden hat den Förderverein der UEK am Standort Norden im Ostfriesischen Kurier vom 14.03.2018 „scharf kritisiert“ und ihm „Stimmungsmache“ vorgeworfen.

Ein Hauptargument der FDP ist dabei, dass im Krankenhaus Norden zu wenig Knieoperationen durchgeführt würden. Der GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) fordere eine Mindestzahl von 50 Knie-Operationen, tatsächlich seien in Norden lediglich 17 Operationen durchgeführt worden.

Weiterlesen

Diese Argumentation ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit – letztlich handelt es sich durch Vereinfachung und Verfälschung um eine Falschmeldung.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat für 8 hochspezialisierte Krankenhausleistungen jährliche Mindestmengen festgelegt, unter anderem Nierentransplantation und Lebertransplantation. Die relevanteste dieser Leistungen für Ostfriesland ist die Mindestmenge für Gelenkprothesen am Knie mit 50 Stk./Jahr in dem betreffenden Krankenhaus (s. Mindestmengenregelung des G-BA ).  Außer Knieprothesen gibt es jedoch viele weitere Knie-Operationen, die an jedem Krankenhaus und auch in Praxen ohne Mindestmengen-Vorgaben durchgeführt werden können, z.B. Gelenkspiegelungen, Eingriffe am Meniskus, Kreuzbandersatz oder Operation einer Kniescheibenfraktur. Diese Operationen sind also selbstverständlich auch in Norden möglich.

Falls es auf Dauer einen Klinikverbund der Krankenhäuser Norden, Emden und Aurich gibt, sollten sicher nur an einem dieser Standorte Kniegelenkprothesen implantiert werden. Das Bredehorst-Gutachten, in dem es 2013 um die Krankenhäuser Norden und Aurich ging, hatte übrigens empfohlen, die Endoprothetik – also auch die Kniegelenk-Prothesen-Implantation – in das Norder Krankenhaus zu verlagern. Das ist leider vom Landkreis Aurich bzw. der Geschäftsführung nie umgesetzt worden.

Im Krankenhaus Norden gibt es derzeit noch zwei Operateure (also Ärzte, die eigenverantwortlich operieren, in der Regel Chef- oder Oberärzte), die bis heute hervorragende Leistungen erbringen. Eine weitere Planstelle wird von der Verwaltung seit Jahren nicht besetzt. Der letzte Arzt auf dieser 3. Stelle hat übrigens ausschließlich Knochen- und Gelenkeingriffe gemacht!

Im Gegensatz dazu gibt es in der UEK Aurich 10 Operateure – siehe  Website der UEK!!

Seit Jahren werden drastische Kürzungen im Krankenhaus Norden durchgeführt, Strukturen im Krankenhaus Aurich werden deutlich weniger beschnitten und im Zweifelsfall aufgebaut.

Als Beispiele für die letzten Kürzungen in Norden sei angeführt:

In den letzten Wochen wurden in Norden trotz guter Belegung 2 Stationen geschlossen (die Aufnahmestation 9 und die Kinderstation). Dies heißt insbesondere, dass das Personal reduziert wird, der Platz ist natürlich noch vorhanden. Der Druck auf das Personal nimmt also weiter zu. Das Labor im Krankenhaus Norden ist seit kurzem nachts nicht mehr personell besetzt – ein eingeschränktes Labor kann dann an Automaten durchgeführt werden.

Die FDP übernimmt mit der unrichtigen Darstellung über Knieoperationen im Prinzip die Strategie der Geschäftsführung der Trägergesellschaft, also insbesondere von Herrn Claus Eppmann:

Zum einen wird das Krankenhaus Norden schlecht geredet, es werden ihm Kompetenzen abgesprochen, die tatsächlich vorhanden sind. Positive Informationen über das Krankenhaus Norden werden auch von der Geschäftsführung seit Jahren nicht veröffentlicht. Die Bevölkerung soll offensichtlich von dem eigenen Krankenhaus entfremdet werden.

Zum anderen wird versucht, die Akteure, die sich für den Erhalt des Norder Krankenhauses einsetzen, mundtot zu machen und ihnen die Qualifikation abzusprechen.

Aus Sicht des Fördervereins sollten die politischen Parteien im Altkreis Norden sich gemeinsam für das Norder Krankenhaus einsetzen – gerade in der jetzigen Situation, in der offensichtlich kein Krankenhaus nach Georgsheil kommt und die Geschäftsführung der Trägergesellschaft eine Schließung des Krankenhauses Norden in 2025 plant. Vom Zaun gebrochene Streitereien unter den politischen Parteien, die insbesondere der eigenen Profilierung dienen, hält der Förderverein für unangemessen.

Drohende UEK-Schließung in Norden: Bürger sehen Lokalpolitiker in der Pflicht

Pressemitteilung des Fördervereins der Ubbo-Emmius-Klinik am Standort Norden e.V.

7.3.2018: Förderverein erwartet, daß angesichts der absehbaren Folgen einer Schließung alle Parteien für das Norder Krankenhaus aktiv werden

Das gestrige Treffen des Fördervereins zum Erhalt der UEK am Standort Norden fand erneut unter reger öffentlicher Beteiligung  statt. Auf großes Unverständnis ist die Ablehnung des Antrags an den Norder Rat gestoßen, eine Abschätzung der sozialen und wirtschaftlichen  Folgen einer möglichen Schließung der UEK durchführen zu lassen. Zweifellos sei mit erheblichen Folgen für Norden und die Region zu rechnen, wenn bei etwas über 10.000 sozialversicherungspflichtigen  Beschäftigten in Norden bis zu  3.000 im Gesundheitssektor oder direkt damit verbundenen Bereichen tätig sind. Mit Seitenblick auf die in Emden drohenden Arbeitsplatzverluste im Schiffbau bei TKMS und die  vielen Aktivitäten der dortigen Politik zu diesem Thema wurde die Erwartung geäußert, daß auch in Norden die Politik ihre Zurückhaltung in einer so bedeutenden Frage wie dem drohenden Verlust des Krankenhauses aufgibt . Der Förderverein bat den Bürgermeister, hierzu einen Dialog mit allen Norder Parteien aufzunehmen mit der Zielsetzung, eine valide Folgeabschätzung auf den Weg zu bringen und Wege zu suchen, den Krankenhausstandort Norden zu erhalten.

Weiterlesen

Vorerst keine Folgenabschätzung einer möglichen UEK-Schließung

Förderverein verwundert über Ablehnung des Antrags auf Folgenabschätzung einer UEK-Schließung

Der Förderverein zum Erhalt  der UEK am Standort Norden bedauert die mehrheitliche Ablehnung seines  Antrags an die Stadt Norden durch SPD und FDP.  In dem Antrag sollten die Auswirkungen einer möglichen  Schließung der UEK Norden auf  Stadt und Region begutachtet werden.

Wie in der Begründung des Antrags beschrieben, sind bei einer Schließung  auf Grund der medizinischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Klinik für die Region erhebliche soziale  und wirtschaftliche Folgen zu befürchten. Im Rahmen der Konzepterstellung für eine zukünftige Lösung für die drei Kliniken durch die Trägergesellschaft werden solche Auswirkungen nicht betrachtet. Nach Einschätzung des Fördervereins  wurde nach  dem Ausgang des Bürgerentscheides bisher zu wenig unternommen, um Klarheit über mögliche Folgen für Norden und sein Umland  zu gewinnen.

Der Förderverein wird sich  auch zukünftig aktiv dafür einsetzen, daß  entsprechende Vorstöße aus der Norder Bürgerschaft ernstgenommen und verfolgt werden und daß das Thema „Zukunft der stationären Gesundheitsversorgung“  in den politischen Gremien vor Ort gebührend behandelt wird.

Zum  nächsten öffentlichen  Treffen lädt der Förderverein für Di, den 06.03., 19.30 ins Mittelhaus Norden  ein.

Förderverein beantragt Folgenabschätzung einer Schließung der Norder UEK

Pressemitteilung des Fördervereins der Ubbo-Emmius-Klinik am Standort Norden e.V.

25.08 2018: Bürger in Norden wollen sich nicht mit Schließungsplänen abfinden

Förderverein berät Maßnahmen zur Gegenwehr

Das  zweite Treffen des Fördervereins zum Erhalt der UEK am Standort Norden nach der Vorstellung der Schließungspläne für das Norder Krankenhaus fand wieder unter reger öffentlicher Beteiligung  statt.  Fazit des Treffens : Die Bürger aus Norden und dem Umland wollen sich keinesfalls mit den Schließungsplänen abfinden und planen  Maßnahmen zur Gegenwehr. 

Das Modell „Zentralklinik“ wurde  im  Bürgerentscheid abgelehnt. Jetzt erwarten die  Bürger den Erhalt aller drei Standorte im  Rahmen einer Verbundlösung . Dabei muß die stationäre Grund- und Regelversorgung (mindestens mit chirurgischer und internistischer Abteilung) sowie eine  Notfallversorgung rund um die Uhr in allen drei Städten langfristig erhalten werden.

Die von Claus  Eppmann vorgetragenen Pläne sehen dagegen vor, mit Norden  einen  ganzen  Standort aus dem Verbund herausfallen zu lassen. Wie er selbst erklärte, lagen dieser  Richtungsentscheidung weder  Prüfungen  der wirtschaftlichen Grundlagen noch  Betrachtungen  der Patientenströme zugrunde. Daß er sie trotzdem in dieser Form bereits als „Grobkonzept“ vorgestellt hat, ist nur dadurch erklärbar, daß es eine entsprechende politische Vorabfestlegung  seiner Gesellschafter – des LK Aurich und der Stadt Emden – gibt. Allein mit Blick auf den Beitrag des Norder Hauses zu den Gesamtverlusten der UEK (maximal  15%)  und auf die   Patienten – und Bevölkerungsstruktur im Einzugsbereich ist die Schließung ausgerechnet dieses Hauses  ansonsten nicht erklärbar.

Währenddessen  ist rund um die Norder UEK eine immer weiter  fortschreitende  schleichende Erosion zu beobachten. Bei  der  stattfindenden  Ausrichtung von  Zentren innerhalb der UEK verliert der Standort Norden wie seit vielen Jahren  immer weiter an Gewicht. Die  Perspektiven der hier tätigen Ärzte und Pflegekräfte verschlechtern sich zusehends. Viele, gerade junge  Mitarbeiter orientieren sich weg zu anderen Arbeitgebern. Seit Jahren fließen keine Fördermittel des Landes mehr, da man im Vorgriff auf die Zentralklinik auf einen Plan B (wie Bestandssicherung) verzichten wollte.

Vor diesem Hintergrund erwarten Förderverein und Bürger in Norden, daß die Norder Parteien und Gremien  selbst eindeutige Maßstäbe für eine Verbundlösung unter Einschluß des Norder Krankenhauses  in Richtung Aurich und Emden setzen.  Ein Verbund, in dem die  Norder UEK   als Konkursmasse geopfert wird, kann für Norden keine Perspektive sein.

Der Förderverein hat deshalb  den Antrag an die Stadt Norden gestellt, zu prüfen, welche konkreten Folgen eine Schließung des Krankenhauses hätte. Insbesondere geht es um die Auswirkungen für ältere und sozial schwache Bürgerinnen und Bürger, um die regionale Wirtschaft, insbesondere die Arbeitsplätze sowie den Status der Stadt Norden als  Mittelzentrum. Auch die zu erwartende Veränderung der Steuereinnahmen der Stadt soll untersucht  werden. Der Antrag wurde dem Bürgermeister in der  Erwartungen zukommen lassen, ihn noch  in die bevorstehenden Haushaltsberatungen einzubringen.

Der Förderverein plant weitere Aktionen und ruft alle Norder und betroffenen Bürger aus dem Umland , die nicht mit den geplanten  Einschränkungen der stationären Versorgung in der gesamten Region durch eine Neuauflage der Zentralklinikpläne  einverstanden sind,  sich aktiv an der Vorbereitung und Umsetzung von Protestaktionen zu beteiligen!

Zum nächsten öffentlichen Treffen lädt der Förderverein  am Di   06.03.  um 19:30 wieder ins  Mittelhaus in Norden ein. Alle interessierten Bürger sind dabei  herzlich willkommen.

 

Gespräch mit Matthias Arends

Gespräch des Fördervereins mit Matthias Arends (SPD) am 16.02.2018

Der Förderverein sprach letzte Woche mit dem Landtagsabgeordneten Matthias Arends, in dessen Wahlbereich gleich zwei der von der Umstrukturierung betroffenen Krankenhäuser liegen; Emden und Norden.

Der Vereinsvorstand  trug Herrn Arends eine Einschätzung vor, was zu erwarten wäre, wenn die Betriebsstätte der UEK in Norden geschlossen werden sollte. Seit Übernahme durch den Landkreis wurde das Norder Krankenhaus sukzessive abgebaut. Unbestritten war auch, daß das Krankenhaus in Norden über die bessere Bausubstanz verfügt, sowie ein geringeres Defizit vorzuweisen hat. Durch die durchweg gute Belegung ist eigentlich bewiesen, dass das Haus dringend gebraucht wird. Wohin gehen Sie denn, wenn das Kind abends in die geschlossene Balkontür läuft und aus einer große Kopfplatzwunde blutet oder sie mit dem Fuß umgeknickt sind und vielleicht ein Knochenbruch vorliegt? Die Chirurgen im MVZ sind abends nicht erreichbar, der kassenärztliche Bereitschaftsdienst muss über 116117 kontaktiert werden und ist vielleicht gerade anderswo im Einsatz. Bei fehlendem Krankenhaus entfällt die Notfallambulanz mit Chirurgen und Röntgen vor Ort. (siehe Schaubild unten). Im Altkreis Norden wäre  demnach abends keine chirurgische Hilfe mehr gewährleistet! Es würden Fahrten von über 20 km zum nächstgelegenen Krankenhaus anfallen. Auch diese Bedenken wurden dem SPD-Landtagsabgeordneten vorgebracht, sowie, dass man die angekündigte Bürgerbeteiligung vermisse (was zwischenzeitlich offensichtlich durch eine 2-Wochen-Online-Umfrage wettgemacht werden soll). Der Auftrag der Politik an die Trägergesellschaft – eine „Verbundlösung“ zu schaffen – beinhaltet den Erhalt aller drei Standorte !  Die von Eppmann unter dem hochtrabenden Titel „Zukunftslösung für einen Klinikverbund“ vorgetragenen Absichtserklärungen, nach denen er den Standort Norden aufgeben will, haben mit einem „Klinikverbund“ nichts zu tun und sind völlig inakzepabel –  für Bürger, Patienten und Mitarbeiter!

 

Weiterlesen

So erhofft sich der Verein, neue Denkanstöße gegeben zu haben, die in die Fraktion weitergetragen werden und die Parteimitglieder vor Ort ihre persönliche Entscheidung überdenken lassen.  Bisher ist der Auftrag der Politik an die Trägergesellschaft nicht erfüllt worden. Auch nach acht Monaten fehlen die Konzepte zum Erhalt der drei Klinikstandorte – und die sollten endlich von der Politik dringender den je eingefordert werden.