Im Zuge der angekündigten Schliessung der Norder UEK mit Umwandlung in ein RGZ wurde seitens des Geschäftsführers und seines verantwortlichen Chefarztes für die Leitung der Zentrale Notaufnahmen Aurich, Emden und Norden eine neue Lösung für die Notfallbehandlung angekündigt. Anstelle der bisherigen Zentralen Notaufnahme(n) mit Intensivmedizinern, Intensivpflegekräften und einer Intensivstation stehe in Norden eine „Notfallambulanz“ zur Verfügung.
Was passiert in einer Notfallambulanz ?
Der Leistungsumfang einer solchen Notfallambulanz , sei sie nun werktags von 8-18 h erreichbar oder rund um die Uhr, 7*24, ist auf die Versorgung leichter Notfälle beschränkt.Der Zugriff auf benötigte Ressourcen (Technik und Ärzte) für eine stationäre Behandlung ist nur solange gegeben, wie das Krankenhaus (mindestens) mit den Abteilungen ZNA, Innere und Chirurgie ausgestattet ist. Nur solange diese Kapazitäten direkt am Ort verfügbar sind, nimmt der Klinikstandort auch am System der gestuften Notfallversorgung gemäß den Vorgaben des G-BA teil. Im Rahmen einer „Notfallversorgung“ im RGZ können ausschliesslich Notfälle versorgt werden, die klassischerweise in einer gut ausgestatteten Arztpraxis behandelt werden. Für alle anderen muß eine Einweisung in ein „richtiges“ Krankenhaus veranlasst werden, was nur über einen Transport mit dem RTW geht.
