Der Förderverein hat am 24.02.2022 eine Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren „Zentralklinik Georsheil“ abgegeben. Diese Stellungnahme wurde in Zusammenarbeit mit der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Emden (GfE)“, dem Aktionsbündnis für den Erhalt der wohnortnahen Krankenhäuser Aurich/Norden/Emden und weiteren Unterstützern ausgearbeitet. Die Stellungnahme wurde von 52 Personen gezeichnet. Neben dem Landkreis Aurich als Planungsbehörde wurde sie auch an das niedersächsische Sozialministerium weitergeleitet.
Allgemein
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung überflüssig – neue Termine für die Zentralklinik
Ohne weitere kritische Stellungnahmen aus den politischen Gremien und ohne weitere Nachfragen in der Öffentlichkeit sind in den vergangenen Wochen zwei lange angekündigte Termine für die Zukunft unserer Krankenhauslandschaft (einmal mehr) zu Makulatur erklärt worden.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung? Kommt zwei Jahre später – die braucht aber sowieso niemand mehr!
Der Zeitpunkt, an dem endlich eine „wirklich entscheidungsreife“ („belastbare“, „gesicherte“, nicht „spekulative“ …) Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Vorhabens „Zentralklinik“ vorliegen soll, ist nun Ende 2022.
Welche Einschnitte kommen als nächstes?
Pressemitteilung des Fördervereins vom 05.11.2021: Förderverein übt weiter Kritik an Trägergesellschaft
In der letzten Sitzung des Fördervereins für das Krankenhaus in Norden wurde festgestellt, dass „die Trägergesellschaft der Kliniken die ständigen von ihr durchgeführten Einschnitte in der Gesundheitsversorgung mit einer Charme-Offensive zu kaschieren versucht“. Im Einzelnen kamen die folgenden Themen zur Sprache:
Notfalltriagepraxen – weder Sicherung der Notfallversorgung noch des Standorts Norden
In den vergangenen Tagen rauschte ein wahre Welle an Erfolgsmeldungen unseres Klinikmanagements durch die Presse. Die Eröffnung der ersten Notfalltriagepraxis in Norden wurde als Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung in Norden und auch als erster Schritt zur Sicherstellung der „künftigen“ Notfallversorgung angekündigt. Wir erlauben uns einen Faktencheck.
„Notfalltriagepraxen“ in den Klinikgebäuden in Norden, Aurich, Emden : Wird das 24*7-Versprechen zur Notfallbehandlung eingelöst?
In der Fragestellung des zweiten Emder Bürgerentscheids im Mai 2019 wurde den Bürgern bekanntlich für den Fall eines „JA“ zur Schließung des Emder Klinikums eine Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung vor Ort in Emden versprochen. Diese politische Zusage sollte ebenso für die beiden anderen derzeitigen Klinikstandorte Aurich und Norden gelten.
Kürzungen an der UEK Norden: Förderverein kritisiert irreführende Erklärungen der Trägergesellschaft
In der Sitzung des Auricher Kreistags am 30.09. berichtete der Sprecher der Geschäftsführung Kliniken Aurich/Emden/Norden, Claus Eppmann, den Abgeordneten zur Situation der Kliniken. Dabei ging es speziell um Kritikpunkte und offene Fragen in puncto Organisation der bestehenden Kliniken, die im Rahmen des Gutachtens zur Impfaffäre an die Trägergesellschaft adressiert worden waren.
Die lokalen Zeitungen berichteten ausführlich zu den Aussagen Eppmanns. Speziell zur Situation der UEK Norden war in der OZ zu lesen : „Der Klinikchef trat Gerüchten entgegen, wonach am Klinikstandort Norden das medizinische Angebot heruntergefahren werden solle“. Die ON schrieb : „(..) betonte Eppmann (..), daß die Leistungen im Norder Krankenhaus keinesfall mit Vorsatz heruntergefahren würden, auch wenn die Fallzahlen in einigen Bereichen sinken. Vielmehr wollen man dort sogar noch einige Schwerpunkte aufbauen, etwa in der Altersmedizin..“
Antworten von unseren Kreistagskandidaten
In der Sitzung des erweiterten Vorstandes am 31.08.2021 konnten die Anwesenden eine erfreuliche Quote an Antwortschreiben auf unsere Anfrage feststellen. Von 44 angefragten Kandidaten für den nächsten Kreistag haben uns insgesamt 19 ihre Antworten zukommen lassen. Wir dokumentieren die Antworten hier (dazu die PDF bitte öffnen)
Von Seiten des Fördervereins möchten wir zu einer ganze Reihe von Punkten gern weiter informieren und mit den Kandidaten ins Gespräch kommen (bzw. es fortsetzen):
Fragen an unsere Kreistagskandidaten 2021
Am 12.September 2021 wählen die Bürger des Landkreises Aurich ihre neuen Kreistagsabgeordneten. An die Kandidat*innen für den Kreistag aus dem Norderland hat der Förderverein jetzt ein Schreiben mit Fragen zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Norden und der umliegenden Region geschickt. Wir dokumentieren dieses Schreiben auch hier und werden über die Antworten in den kommenden Wochen berichten. Ihre / Eure Statements zu den Fragen sind selbstverständlich auch hier willkommen – sei es direkt übr einen Kommentar hier oder über unsere Mailadresse info@foerderverein-uek-norden.de
Wer mit dem Förderverein in Kontakt treten möchte, kann das ebenfalls über die Mailadresse tun – wir melden uns ! Gelegenheit dazu bieten auch unsere nächsten nächsten öffentlichen Treffen im Mittelhaus in Norden.
Unser Schreiben :
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Notfallversorgung : immer noch keine Antwort -kein Plan?
Es ist schon wieder über ein Jahr her, seit mit Axel Schoenian und Helmut Hagemeister zwei Vertreter des Fördervereins sowohl im Rahmen des Krankenhaus- und Heimausschusses als auch im Kreistag wiederholt nach der geplanten Zukunft der Notfallversorgung gefragt hatten : und zwar sowohl auf dem Weg zu einer Zentralklinik als auch dann, wenn die derzeitigen Klinikstandorte wie geplant wegfallen.
Förderverein fragt nach: Wie soll Notfallversorgung zukünftig organisiert werden?
Der Förderverein hatte im Mai 2019 hier über Ideen der Klinik-Trägergesellschaft zur Gestaltung der Notfallversorgung berichtet. Dabei ging es sowohl um den Zeitraum bis zur beabsichtigten Ablösung der drei bestehenden Krankenhäuser durch eine Zentralklinik als auch um die Zeit nach dem Wegfall der bestehenden Krankenhäuser. Die Ideen waren vor dem zweiten Emder Bürgerentscheid vorgestellt worden, in dem den Emdern eine 7*24-Notfallversorgung vor Ort auch bei Wegfall des Krankenhauses versprochen wurde. Für Norden und Aurich war eine entsprechende Sicherung der Notfallversorgung angedacht worden. 2020 sollte es losgehen, eine Art Modellprojekt wurde angekündigt für eine integrierte Notfallversorgung (also als gemeinsames Angebot der KV mit ihren Bereitschaftsdiensten und den drei Kliniken mit ihren Zentralen Notaufnahmen ) .
