Notfalltriagepraxen – weder Sicherung der Notfallversorgung noch des Standorts Norden

In den vergangenen Tagen rauschte ein wahre Welle an Erfolgsmeldungen unseres Klinikmanagements durch die Presse. Die Eröffnung der ersten Notfalltriagepraxis in Norden wurde als Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung in Norden und auch als erster Schritt zur Sicherstellung der „künftigen“ Notfallversorgung angekündigt. Wir erlauben uns einen Faktencheck.

„Notfalltriagepraxen“  in den Klinikgebäuden in Norden, Aurich, Emden : Wird das 24*7-Versprechen zur Notfallbehandlung eingelöst?

In der Fragestellung des  zweiten Emder Bürgerentscheids im Mai 2019 wurde den Bürgern bekanntlich für den Fall eines  „JA“ zur Schließung des Emder Klinikums eine Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung vor Ort in Emden versprochen. Diese politische Zusage sollte ebenso für die beiden anderen derzeitigen Klinikstandorte Aurich und Norden gelten.

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Kürzungen an der UEK Norden : Förderverein kritisiert irreführende Erklärungen der Trägergesellschaft

In der Sitzung des Auricher Kreistags am 30.09. berichtete der Sprecher der Geschäftsführung  Kliniken Aurich/Emden/Norden, Claus Eppmann, den Abgeordneten zur Situation der Kliniken. Dabei ging es speziell um Kritikpunkte und offene Fragen in puncto Organisation der bestehenden Kliniken, die im Rahmen des Gutachtens zur Impfaffäre  an die Trägergesellschaft adressiert worden waren.

Die lokalen Zeitungen berichteten ausführlich zu den Aussagen Eppmanns. Speziell zur Situation der UEK Norden war in der OZ zu lesen : „Der Klinikchef trat Gerüchten entgegen, wonach am Klinikstandort  Norden das medizinische Angebot heruntergefahren werden solle“. Die ON schrieb : „(..) betonte Eppmann (..), daß die Leistungen im Norder Krankenhaus keinesfall mit Vorsatz heruntergefahren würden, auch wenn die Fallzahlen in einigen Bereichen sinken. Vielmehr wollen man dort sogar noch einige Schwerpunkte aufbauen, etwa in der Altersmedizin..“ 

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Antworten von unseren Kreistagskandidaten

In der Sitzung des erweiterten Vorstandes am 31.08.2021 konnten die Anwesenden eine erfreuliche Quote an Antwortschreiben auf unsere Anfrage feststellen. Von 44 angefragten Kandidaten für den nächsten Kreistag haben uns insgesamt 19 ihre Antworten zukommen lassen. Wir dokumentieren die Antworten hier (dazu die PDF bitte öffnen)

Von Seiten des Fördervereins möchten wir zu einer ganze Reihe von Punkten gern weiter informieren und mit den Kandidaten ins Gespräch kommen (bzw. es fortsetzen):

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Fragen an unsere Kreistagskandidaten 2021

Am 12.September 2021 wählen die Bürger des Landkreises Aurich ihre neuen Kreistagsabgeordneten. An die Kandidat*innen für den Kreistag aus dem Norderland hat der Förderverein jetzt ein Schreiben mit Fragen zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Norden und der umliegenden Region geschickt. Wir dokumentieren dieses Schreiben auch hier und werden über die Antworten in den kommenden Wochen berichten. Ihre / Eure statements zu den Fragen sind selbstverständlich auch hier willkommen – sei es direkt übr einen Kommentar hier oder über unsere Mailadresse info@foerderverein-uek-norden.de

Wer mit dem Förderverein in Kontakt treten möchte, kann das ebenfalls über die Mailadresse tun – wir melden uns ! Gelegenheit dazu bieten auch unsere nächsten nächsten öffentlichen Treffen im Mittelhaus in Norden.

 

 

Unser Schreiben :

Seite 2

 

Notfallversorgung : immer noch keine Antwort -kein Plan?

 

Es ist schon wieder über ein Jahr her, seit mit Axel Schoenian und Helmut Hagemeister zwei Vertreter des Fördervereins sowohl im Rahmen des Krankenhaus- und Heimausschusses als auch im Kreistag wiederholt nach der geplanten Zukunft der Notfallversorgung gefragt hatten : und zwar sowohl auf dem Weg zu einer Zentralklinik als auch dann, wenn die derzeitigen Klinikstandorte wie geplant wegfallen.  

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Förderverein fragt nach : Wie soll Notfallversorgung zukünftig organisiert werden ?

Der Förderverein hatte im Mai 2019 hier über  Ideen der Klinik-Trägergesellschaft zur Gestaltung der Notfallversorgung berichtet. Dabei ging es  sowohl um den Zeitraum bis zur beabsichtigten Ablösung der drei bestehenden Krankenhäuser durch eine Zentralklinik als auch um die Zeit nach dem Wegfall der bestehenden Krankenhäuser. Die Ideen waren vor dem zweiten Emder Bürgerentscheid vorgestellt worden, in dem den Emdern eine 7*24-Notfallversorgung vor Ort auch bei Wegfall des Krankenhauses versprochen wurde. Für Norden und Aurich war eine  entsprechende Sicherung der Notfallversorgung angedacht worden. 2020 sollte es losgehen, eine Art Modellprojekt wurde angekündigt für eine integrierte Notfallversorgung (also als gemeinsames Angebot der KV mit ihren Bereitschaftsdiensten und den drei Kliniken mit ihren Zentralen Notaufnahmen ) .

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Förderverein der UEK Norden wählt neuen Vorstand

Konkretes Konzept für die Zukunft der stationären Krankenversorgung in Norden gefordert  

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins der UEK am Standort Norden e.V. wurde ein neuer Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist jetzt Dr.med. Axel Schönian (bisher 2. Vorsitzender), als zweite Vorsitzende neu im Vorstand ist Hanna Hagen, ehemalige Pflegeleiterin und Mitbegründerin der Palliativstation Norden. Schriftführerin bleibt Angelike Stockinger-Sürth, für die Finanzen bleibt weiter Rena Hüls zuständig. Der bisherige erste Vorsitzende, Jürgen Wieckmann, scheidet aus dem Vorstand des Vereins aus.

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Nachlese zur Veranstaltung mit Prof.Wehkamp

Im voll besetzen großen Saal des Mittelhauses begrüßte der Förderverein als Gastreferenten Prof Karl Wehkamp aus Bremen, bekannt durch aktuelle Berichte in TV und Presse (Stern-Ärzteappell „Medizin vor Profit“) und durch seine Studie „Medizin zwischen Patientenwohl und Ökonomisierung“.
Wehkamp, der lange Zeit Vorstandsmitglied der Akademie für Ethik in der Medizin war hat als Berater Krankenhäuser und Klinikverbünde in ganz Deutschland von innen kennengelernt.

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Info-Veranstaltung mit Prof. Wehkamp in Norden : EIN Zentralklinikum an DREI Standorten – wie es andere erfolgreich machen

Von wegen „alternativlos“.. Selbstverständlich geht Zentralisierung und moderne Medizin in ländlichen Regionen auch anders – nämlich mit Erhalten der Klinikstandorte und der daran gebundenen ärztlichen Infrastruktur in kleineren Städten. Wie machen die das?  Der Förderverein lädt ein zur Informationsveranstaltung mit Diskussion:

„EIN Zentralklinikum an DREI Standorten –
wie es andere machen und Erfolg haben“

Referent : Prof. Karl Wehkamp, Bremen
Montag, den 14.Oktober um  19 Uhr im Mittelhaus in Norden

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