-
Inhaltsverzeichnis
- Förderverein unterstützt Appell an Bundesrat gegen geplante Krankenhausreform
- 28 niedergelassene Ärzte fordern eine bessere Gesundheitsversorgung in und um Norden
- Petition des Aktionsbündnisses Krankenhaus Norden
- Vollgas beim Schliessen , Beschwichtigungen und Träume für die Zukunft
- ohne Worte
- Aktionsbündnis Norden bittet Kreistag um Unterstützung: es geht um die Sicherung der Notfallversorgung für alle!
- Offen gebliebene Fragen an Landrat und Geschäftsführer
- Unterstützungsaufruf des Aktionsbündnisses für den Erhalt des Krankenhauses Norden
- Eine “Chance für Norden” ? Das RGZ ist keine “Zukunftslösung”
- Werden Sie bloß nicht zum Notfall! Patienten in der Abmeldespirale zwischen Krankenhaus und Rettungsdienst
- “Ist das Krankenhaus erst ruiniert,…” Geschäftsführung läßt Ärzte das Aus für die Norder UEK begründen — wir widersprechen!
- Erstes RGZ in Niedersachsen in Ankum — eine “neue Versorgungsform “?
- Warum ein Regionales Gesundheitszentrum (RGZ) ein geschlossenes Krankenhaus nicht ersetzen kann
- Förderverein ruft zur Teilnahme an der Demo und zur aktiven Unterstützung des Aktionsbündnisses auf !
- „Keine Schließung, nur weniger Medizin”? Wie das Schließen der UEK Norden verniedlicht wird
- Was wäre wenn (2): „Notfallambulanz“ statt Notaufnahme einer Klinik? Das reicht nicht!
- Was wäre wenn (1): Erreichbarkeit der Grundversorgung inakzeptabel!
- Gesundheitspolitischer Offenbarungseid: Aufsichtsratsbeschluß zur Schliessung der UEK Norden besiegelt K.O. für die medizinische Grundversorgung rund um Norden
- Förderverein warnt vor Streichung der Krankenhausgrundversorgung in Norden
- Nach der Novellierung des NKG : “Herabstufung” der UEK Norden
- Kurzzeitklinik statt Grundversorgung in Norden? Zum Start von “StatAMed”
- Grundversorgung kein Thema ? Keine Antworten von unseren frischgewählten SPD-MdL Arends und Siebels
- 14 Haus- und Kinderärzte aus dem Norderland fordern klare Aussagen der Politik zur Sicherstellung der Grund- und Regelversorgung an der UEK Norden
- Vor dem Aus ? Norder Presse berichtet über Klima in der Norder UEK
- Förderverein warnt vor bevorstehendem Aus für das Norder Krankenhaus
- Jahreshauptversammlung des Fördervereins
- Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren vorgelegt
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung überflüssig — neue Termine für die Zentralklinik
- Welche Einschnitte kommen als nächstes?
- Notfalltriagepraxen — weder Sicherung der Notfallversorgung noch des Standorts Norden
Kategorien
August 2018 M D M D F S S 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Pressemitteilung zum Parteitagsbeschluß der SPD Aurich und Emden
Der Förderverein begrüßt den Parteitagsbeschluss der SPD-Unterbezirke Aurich und Emden. Gravierende Probleme stellen Planungen für die Zentralklinik in Georgsheil in Frage.
„Wir finden in dem Beschluss der SPD einen großen Teil unserer Forderungen wieder“ sagt Dr. Axel Schönian, der 2. Vorsitzende des Fördervereins der UEK am Standort Norden zum Beschluss der SPD-Unterbezirke Aurich und Emden vom 17. August. „Auch nach Jahren der Planung und Vorbereitung sind entscheidende Fragen weitab einer Lösung“, stellt Dr. Schönian fest: „Dies sind zum Beispiel die Notfallversorgung, die unzureichende Verkehrsinfrastruktur, die Finanzierung sowie die wirtschaftlichen Konsequenzen für die drei betroffenen Städte – aus unserer Sicht natürlich vor allem die Auswirkungen auf den Altkreis Norden“.
Ursprünglich sollte nach Aussagen von SPD und CDU der Bürgerentscheid bindend sein: falls die Bürger im Landkreis Aurich oder der Stadt Emden die Zentralklinik ablehnen, sollten die Zentralklinik-Pläne aufgegeben werden. Die Bevölkerung in den Städten Emden und Aurich hatte im Juni 2017 mehrheitlich für den Erhalt ihres Krankenhauses und damit gegen den Bau einer Zentralklinik in Georgsheil gestimmt. Dennoch arbeite die Geschäftsführung der Trägergesellschaft zum Bau des Klinikums in Georgsheil im Auftrag von Landrat Weber (SPD) und Oberbürgermeister Bornemann (SPD) weiter daran, die Zentralklinik umzusetzen. „Insbesondere im Krankenhaus Norden wird in einem Ausmaß gekürzt, dass zu befürchten ist, dass es bereits vor einer Grundsteinlegung in Georgsheil geschlossen werden soll“, hieß es im Förderverein. Wenn es die SPD mit einer Bürgerbeteiligung ernst meine, müsse sie sich für einen sofortigen Abwicklungsstopp des Krankenhauses Norden einsetzen. Deshalb fordert der Förderverein die SPD im Landkreis und insbesondere die Kreistagsabgeordneten aus dem Altkreis Norden dazu auf, weitere Kürzungen im Krankenhaus Norden zu verhindern. Der Förderverein freut sich auf eine echte Bürgerbeteiligung und fordert, bereits bei der Planung und Organisation der Bürgerbeteiligung einbezogen zu werden. „Uns liegt an einer ergebnisoffenen Diskussion, um die beste Lösung für die Gesundheitsversorgung zu erreichen, die auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei sollten alle Beteiligten darauf verzichten, Positionen als alternativlos darzustellen.“ „Wir vom Förderverein müssen ebenso offen über die Errichtung einer Zentralklinik diskutieren, wie die andere Seite für den Erhalt und die Entwicklung der jetzigen Standorte offen sein muss. Das Finden der sinnvollsten Lösung ist wichtiger, als ein Dogma durchzusetzen“ betont der Förderverein. Am Ende des Bürgerbeteiligungsprozesses müsse ein verbindlicher Bürgerentscheid stehen.